Familie

Zum Thema Liebe gehört natürlich auch das Familie! Familie ist der Ort, wo wir als erstes selbstlose Liebe und Geborgenheit erfahren. Auch wenn es mit zunehmendem Alter zunehmend Stress und Streit gibt, aber auch Auseinandersetzungen gehören zur Liebe dazu.

Leider gibt es aber auch sehr viele Kinder, die zu Hause keine Liebe erfahren oder nur sehr wenig. Aufgrund der Aktionswoche wollen wir auf Kinder aufmerksam machen, die mit einem oder sogar zwei suchtkranken Eltern aufwachsen. Auch diese Kinder werden geliebt, aber häufig ist das Suchtmittel, der Alkohol oder andere Drogen wichtiger und das Verhalten der Eltern ist stark davon abhängig, ob gerade konsumiert wurde, ob sie Suchtdruck haben oder sogar entzügig sind. Die Stimmung wechselt zwischen Liebe, überschwängliche Fürsorge, schlechtes Gewissen, sowie Wut & Aggression. Die Kinder wissen nie, was sie zu Hause erwartet, wenn sie aus Schule oder Kindergarten kommen. Es werden keine Brote geschmiert und kein Mittagessen gekocht und bei den Hausaufgaben gibt es auch keine Hilfe. Häufig muss sich das älteste Kind, um das alles kümmern.

Betroffene Kinder sind häufig völlig verunsichert, sie wissen nicht, warum ihre Eltern so sind, ob sie eventuell sogar Schuld daran sind. Sie leben in ständiger Angst etwas falsch zu machen und übernehmen viel zu früh, viel zu viel Verantwortung. Sie schämen sich vor ihren Mitschülern und nehmen niemanden mit nach Hause und so kommt noch Einsamkeit hinzu.

Jedes 6. Kind in Deutschland wächst in einer Familie mit wenigsten einem suchtkranken Elternteil auf!

Wenn Du dazugehörst, dann möchten wir Dir ein paar wichtige Dinge mitteilen:

  1. Sucht ist eine Krankheit

  2. Du hast sie nicht verursacht

  3. Du kannst sie nicht heilen

  4. Du kannst nur für dich selber sorgen

  5. Sprich mit einem Erwachsenen deines Vertrauens – du musst die Last nicht alleine tragen

  6. Treffe Entscheidungen, die für dich gut und gesund sind

  7. Hab dich lieb und sei stolz auf Dich!

Du kannst jederzeit Kontakt zu uns aufnehmen: per Chat, in den Jugendclubs, per Instagram oder in der Beratungsstelle.

Antworten auf deine Fragen, Informationen sowie Hilfe und Unterstützung findest du auf den folgenden Internetseiten:

www.kidkit.de

www.suchtzuhause.de

www.mamatrinkt.ch / www.papatrinkt.ch

Schau mal auf Instagram vorbei!​​

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Wichtige Telefonnummern

Deutscher Kinderschutzbund

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016

Jugendtelefon: 116 111
Elterntelefon: 0800 111 0 550

Hilfetelefon Sexueller Missbrauch:0800 22 55 530

Hilfetelefon Gewalt gegen Männer: 0800 123 99 00

Corona-Krisentelefon der Goethe-Uni Frankfurt: 069 798 25102

Medizinische Kinderschutzhotline:

0800 1921 000

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